Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW
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Ministerium für Innovation,Wissenschaft,Forschung undTechnik
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen gibt es in seiner jetzigen Form seit Juni 2005. Es ist das bundesweit erste Ministerium mit diesem auf die Innovationskraft des Landes konzentrierten Zuschnitt. Es vertritt Schlüsselbereiche der nordrhein-westfälischen Politik und gestaltet dadurch ein Stück Zukunft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Ministerium ist zuständig für alle nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen, Universitätskliniken, Kunst- und Musikhochschulen, für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und die Technologieförderung in Nordrhein-Westfalen. In diese Bereiche investiert das Land NRW jährlich insgesamt rund 5,1 Milliarden Euro aus dem Landeshaushalt.
Im Verantwortungsbereich des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie bildet sich der gesamte Innovationsprozess ab: von der Ausbildung an den Hochschulen über die Entwicklungen und Erfindungen in der universitären und außeruniversitären Forschung bis zur Umsetzung in marktreife Produkte und der Durchsetzung grundlegender Neuerungen durch Unternehmen am Markt. Die Innovationskraft des Landes Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken, ist der Kernauftrag dieses Ministeriums - deshalb hat sich in der Öffentlichkeit die Kurzform Innovationsministerium durchgesetzt.
Die Aufgaben und Ziele des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sind: Lehre und Forschung in Nordrhein-Westfalen auf ein exzellentes Niveau zu heben, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erheblich zu intensivieren und die technologische Leistungsfähigkeit des Landes NRW deutlich zu erhöhen.
Nordrhein-Westfalen hat mit 26 öffentlichen Hochschulen, 7 staatlichen Kunst- und Musikhochschulen, 22 anerkannten privaten Hochschulen und 4 Fachhochschulen, die nicht der Dienst- und Fachaufsicht des Ministeriums unterliegen, sowie 19 außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit 93 An-Instituten die dichteste Forschungs- und Hochschullandschaft Europas. Im Wintersemester 2005/2006 waren landesweit rund 470.315 Studierende eingeschrieben, davon 437.092 Studierende an staatlichen Hochschulen.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung will NRW an die Spitze des wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Fortschritts bringen. 2015 soll Nordrhein-Westfalen Innovationsland Nummer eins in Deutschland sein. Hierbei will die Landesregierung durch gezielte Bündelung vorhandene Stärken weiter stärken und ausbauen. Zu den Stärken gehören u.a. die Felder Bio- und Gentechnik, Biomedizin, Stammzellenforschung, Zukunftsenergien, Nano- und Mikrotechnologien sowie neue Materialien und Werkstoffe.